
Adamantiana Texte und Studien zu Origenes und seinem Erbe · Band 22
Für alle verborgen
Der biblisch-alexandrinische Mysterienbegriff bei Origenes
Von Fabian Tilling
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Gegenstand dieser Untersuchung ist der Begriff μυστήριον (lateinisch mysterium bzw. sacramentum) bei dem Kirchenschriftsteller Origenes. Der Mysterienbegriff des Alexandriners setzt sich aus biblischen und platonischen, jüdisch-christlichen und paganen Vorstellungen zusammen. Auf der Grundlage der Schriften der Alexandriner Clemens und Origenes wird die Vielschichtigkeit des Mysterienbegriffs und seine Entwicklung im alexandrinischen Denken dargestellt. Begleitend stellt sich die Frage, inwiefern der Mysterienbegriff bei Origenes esoterisch oder elitär ist – dazu bietet die Untersuchung eine differenzierte Einschätzung. Aus der Perspektive des Menschen, der sich auf einen geistig-geistlichen Weg begibt, stellt sich die Beobachtung ein, dass die christlichen Mysterien in die Weite und in die tiefere Begegnung mit Gott führen wollen. Im Sinne einer pädagogischen Esoterik sind sie „für alle verborgen“: Sie tragen für jeden Menschen den Aspekt des Unverfügbaren in sich, ebenso aber die Zusage, für jeden, der sich bemüht, mit Gottes Hilfe das Ersehnte zu finden.
Bibliographische Angaben
- Reihe
- Adamantiana Texte und Studien zu Origenes und seinem Erbe, Band 22 (2021)
- Auflage
- 1. Auflage
- Erscheinungsdatum
- 18.11.2021
- Umfang
- 410 Seiten
- ISBN (gebunden)
- 978-3-402-13755-0
- Verlag
- Wissenschaft und Forschung
- Maße
- 15,5 × 23 cm













