Seit 1720

Unsere Geschichte

Die Ursprünge des Aschendorff Buchverlags reichen bis in das Jahr 1720 zurück – mitten in das barocke Münster, wo Buchdruck Handwerk und Bildung ein kostbares Gut waren. Wilhelm Aschendorff gründete das Unternehmen, das bald Buchdruck und Buchhandel vereinte, und machte sich schnell einen Namen mit theologischen, juristischen und wissenschaftlichen Werken.

Im 19. Jahrhundert baute Aschendorff mit zunehmender Akademisierung seine Position als bedeutender Partner für Universität und Kirche aus – und nahm vermehrt lokale Themen und Autoren in sein Programm auf.

Seit 2017 gehört der Verlag für Regionalgeschichte zum Aschendorff Verlag und stärkt den Fokus auf regionale Themen erheblich. Das Programm ruht seither auf drei Standbeinen: Wissenschaft und Forschung, regionale Themen sowie Publikumstitel.

Nicht laut, aber konsequent wuchs das Programm mit den Herausforderungen der Zeit. Heute bilden Theologie, Philosophie, Pädagogik, Geschichte, Politikwissenschaft und Geographie die wissenschaftlichen Schwerpunkte. Mit über 150 Reihen, Jahrbüchern und Zeitschriften gehört Aschendorff zu den großen geisteswissenschaftlichen Verlagen Deutschlands – viele Titel gelten als Standardwerke und sind fester Bestandteil akademischer Bibliotheken.

Aschendorff blieb über drei Jahrhunderte in Familienhand und in Münster verwurzelt. Tradition trifft auf digitalen Content, Open Access auf Goldschnitt, westfälischer Eigensinn auf publizistische Vielfalt.

Eines bleibt unverändert: dem Wort verpflichtet.

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