Cover: Die gemäßigte Monarchie in der Verfassung von Cadiz und das frühe liberale Verfassungsdenken in Spanien

Spanische Forschungen der Görresgesellschaft · Band 39

Die gemäßigte Monarchie in der Verfassung von Cadiz und das frühe liberale Verfassungsdenken in Spanien

Von Andreas Timmermann

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Der Unabhängigkeitskrieg, dessen Beginn sich in Kürze zum 200. Mal jährt, markiert die tiefste Zäsur der spanischen Geschichte im 19. Jahrhundert: Ein fremder König gelangt auf den Thron der Bourbonen; der Aufstand des Volkes mündet in einer radikalen Änderung des politischen Systems und in der Proklamation einer konstitutionellen Monarchie; die Anhänger des Liberalismus erheben unvermittelt einen revolutionären Anspruch und verabschieden in Cßdiz die erste spanische Verfassung (1812). Aus verfassungsgeschichtlicher Perspektive bedeuten die Arbeiten der spanischen Cortes (1810-1813) einen Glücksfall sondergleichen. In kaum einer anderen europäischen Versammlung davor oder danach haben die Abgeordneten mit so viel Gründlichkeit so unterschiedliche Rechtsschulen und Staatslehren debattiert. Zugleich haben diese Debatten sowohl die folgenden Verfassungen wie auch das liberale Staatsdenken in Spanien und Spanischamerika geprägt.

Wo liegt der eigentliche Ursprung der Verfassungsprinzipien von 1812? Gab es eine Leitidee, welche die unterschiedlichen Standpunkte innerhalb der Konstituante miteinander verband? Um diese Fragen zu beantworten, geht der Verfasser ausführlich auf die Vorgeschichte und Vorbilder ein und zieht ausgewählte Lebensläufe zu Rate.

Bibliographische Angaben

Auflage
1. Auflage
Erscheinungsdatum
25.10.2007
ISBN
978-3-402-14865-5
Format
gebunden
Verlag
Wissenschaft und Forschung

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