Cover: Die Herren von Hörde

Westfalen in der Vormoderne Studien zur mittelalterlichen und frühneuzeitlichen Landesgeschichte · Band 28

Die Herren von Hörde

Eine westfälische Ministerialenfamilie des 13. Jahrhunderts im Spiegel der urkundlichen Überlieferung

Von Katrin Jaspers

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Umfang356 Seiten
Erschienen2017
Formatkartoniert

Im Zuge der Gestaltung des Phönix-Sees auf dem ehemaligen Gelände des Stahlwerks Phönix-Ost im Dortmunder Stadtteil Hörde wurden archäologische Ausgrabungen bei der als Verwaltungsgebäude des Werks genutzten Burg Hörde durchgeführt. Archäologische Quellen belegen eine erste Besiedlung der Burg zum Ende des 12. Jahrhunderts. Für das Jahr 1198 ist erstmals ein gewisser Albertus de Hurde urkundlich belegt. Im Mittelpunkt der hier vorliegenden Untersuchung steht die Frage nach dem sozialen und politischen Werdegang der Familie von Hörde. Wie sah dieser Werdegang aus, der in dem Verkauf der Burg Hörde und der Begründung eines zweiten Familienzweigs im Herrschaftsgebiet der Herren zur Lippe gipfelte? Welchen Einfluss hatten die politischen Ereignisse um den Territorialkampf in Westfalen zwischen dem Kölner Erzbischof und westfälischen Adeligen? Welche Hinweise können die erhaltenen Urkunden und Siegel auf eine soziale und politische Entwicklung der Familie liefern? Um diese Fragen zu beantworten, bedurfte es einer detaillierten Auswertung des Urkundenmaterials. Es wurden alle verfügbaren Daten zu den Familienmitgliedern und zu weiteren in den Urkunden genannten Personen in Datenbanken gesammelt. Auf diese Weise konnten familienübergreifende, wirtschaftliche und feudale Netzwerke erfasst und eine prosopographisch-statistische Analyse des sozialen Umfelds der Familie durchgeführt werden. Basierend auf den Datenbanken wurden zudem Regesten, Siegelbeschreibungen und Verbreitungskarten erstellt. Ein Aufstieg der Familie aus der Ministerialität zum Niederadel lässt sich mit diesen Daten belegen.

Bibliographische Angaben

Auflage
1. Auflage
Erscheinungsdatum
07.11.2017
Umfang
356 Seiten
ISBN (kartoniert)
978-3-402-15071-9
Verlag
Verlag für Regionalgeschichte

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