Cover: Cusanus: Ästhetik und Theologie

Texte und Studien zur Europäischen Geistesgeschichte, Reihe B · Band 5

Cusanus: Ästhetik und Theologie

Hrsg. von Michael Eckert, Harald Schwaetzer

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Umfang181 Seiten
Erschienen2013
Formatkartoniert

Die Unterschiede zwischen moderner Ästhetik und mittelalterlichen Vorstellungen vom Schönen und von der Kunst sind beträchtlich. Die mittelalterliche Ästhetik – wenn man diesen Begriff verwenden will – bleibt ohne genaue Kenntnis ihrer metaphysisch-theologischen Voraussetzungen und ihres historischen Kontextes unverständlich. Von daher gesehen sind Aussagen zur Ästhetik integraler Bestandteil eines universalen, die erscheinende Natur als Schöpfung begreifenden Wirklichkeitsverständnisses. Mittel­alterliche Überlegungen formulieren keine im modernen Sinne eigenständig-autonome Kunstphilosophie; ihre Aussagen zur Kunst – Kunst als „ars“ im weiten Sinn – haben funktionale Geltung allein im Rahmen dieses Schöpfungsverständnisses. „Ästhetische Erfahrung“ bedeutet dann das affirmative Innewerden eines Ordo-Zusammenhanges, sie hat lebensweltliche Bedeutung und theologische Relevanz. Anders gesagt: Wirklichkeit ist grundsätzlich ein symbolischer Erfahrungsraum und in diesem Sinne ästhetisch zu begreifen.
Grenzfragen zwischen Ästhetik und Theologie im Denken des Nikolaus von Kues auf diesem Hintergrund nachzugehen, bildet das gemeinsame Interesse der in diesem Band vereinten Beiträge, die auf eine Tagung in Tübingen zurückgehen.

Bibliographische Angaben

Auflage
1. Auflage
Erscheinungsdatum
26.08.2013
Umfang
181 Seiten
ISBN (kartoniert)
978-3-402-15990-3
Verlag
Wissenschaft und Forschung
Maße
15,5 × 23 cm

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