
Text und Studien zur Europäischen Geistesgeschichte, Reihe B · Band 14
Können - Spielen - Loben
Cusanus 2014
Hrsg. von Tilman Borsche, Harald Schwaetzer
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Nikolaus von Kues, eine Schwellengestalt zwischen Mittelalter und Neuzeit, gewinnt in einer Zeit, die sich selbst als Übergangsepoche wahrnimmt, wieder stärkere Aufmerksamkeit. Er steht in dem noch ungewissen Morgen¬licht einer Epoche, deren Abenddämmerung gegenwärtig vielfach diagnostiziert wird.
Wichtige Themen, an denen Stellung und Bedeutung des Cusanus immer wieder aufbrechen, sind der Individualitätsbegriff, der cusanische Beitrag zur Ausbildung der modernen Naturwissenschaften, die Kreativität des Denkens, die Reichweite seiner konjekturalen Erkenntnislehre und die gesellschaftliche Rolle der Toleranz im Dialog der Kulturen. Die kulturwissenschaftliche Neuorientierung der Geistes¬wissenschaften schuf auch in der Cusanusforschung Raum für neue Forschungsfelder wie das Verhältnis von Malerei und Philosophie. Die sich seit Jahrzehnten anbahnende Neubewertung der cusanischen Philosophie wird im vorliegenden Band umfassend dokumentiert und weitergeführt. Alle Beiträge eint die Überzeugung, dass die Hinterlassenschaften des Theologen, Philosophen, Naturwissenschaftlers, Mystikers, Juristen und Politikers Nicolaus Cusanus für ein an der Praxis des menschlichen Lebens orientiertes gegenwärtiges Philosophieren fruchtbar gemacht werden kann.
Der vorliegende Band dokumentiert Ergebnisse von sechs selbständigen, aber koordinierten Tagungen der internationalen Cusanusforschung aus dem Jubiläumsjahr 2014.
Bibliographische Angaben
- Reihe
- Text und Studien zur Europäischen Geistesgeschichte, Reihe B, Band 14 (2016)
- Auflage
- 1. Auflage
- Erscheinungsdatum
- 31.05.2016
- Umfang
- 544 Seiten
- ISBN
- 978-3-402-16001-5
- Format
- kartoniert
- Verlag
- Wissenschaft und Forschung
- Maße
- 15,5 × 23 cm


