
Texte und Studien zur Europäischen Geistesgeschichte, Reihe B · Band 15
Anregung und Übung
Zur Laienphilosophie des<br>Nikolaus von Kues
Von Kazuhiko Yamaki
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In dem vorliegenden Band versucht der Autor, die reiche Gedankenwelt des Nikolaus von Kues aufgrund seiner langjährigen Beschäftigung mit der cusanischen Philosophie in all ihrer Weite zu untersuchen. Der Titel des Bandes „Anregung und Übung. Zur Laienphilosophie des Nikolaus von Kues“ als Essenz bedeutet, dass Cusanus eine Auffassung von Philosophie lebte und vertrat, die auf Übung, Anregung und steter Entwicklung basierte: Philosophieren ermöglicht dem Philosophierenden die innere Bereitschaft, Wahrheit aufzunehmen – insofern und solange sie ihm zukommt. Betrachtet man aus diesem Blickwinkel die scheinbaren Spaltungen der Figur des Nikolaus von Kues, nämlich dass er zugleich frommer Kleriker und tief denkender Philosoph war, zugleich überirdischer Mystiker und scharfsinniger Logiker, zugleich Kardinal der Kurie und Freund des Laien, zugleich Generalvikar und scharfer Kritiker des Papstes, dann wird klar, dass diese Spaltungen keine realen sind, sondern eine Vielseitigkeit aufscheinen lassen, welche die cusanische Gedankenwelt auch noch im 21. Jahrhundert bedeutsam bleiben lässt. Denn Nikolaus von Kues hat bewusst versucht, bis zu seinem Lebensende im Gespräch mit der Weisheit zu bleiben.
Bibliographische Angaben
- Reihe
- Texte und Studien zur Europäischen Geistesgeschichte, Reihe B, Band 15 (2017)
- Auflage
- 1. Auflage
- Erscheinungsdatum
- 03.11.2017
- Umfang
- 406 Seiten
- ISBN (kartoniert)
- 978-3-402-16003-9
- Verlag
- Wissenschaft und Forschung
- Maße
- 15,5 × 23 cm















