
Neutestamentliche Abhandlungen · Band 54
Erkenntnis und Bekenntnis
Der Dialog als Weg der Wissensvermittlung im Johannesevangelium
Von Georg Rubel
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Was ist Kommunikation? Wozu braucht der Mensch Kommunikation? Welchen Stellenwert hat das Phänomen Kommunikation innerhalb der johanneischen Theologie?
Im Vergleich zu den Synoptikern weist das Johannesevangelium einen deutlich höheren Anteil an Dialogen auf. Eine besondere Bedeutung kommt den Dialogen Jesu mit Einzelpersonen zu. In deren Verlauf führt Jesus Nathanaël, die Samaritanerin, den Blindgeborenen, Martha, Maria Magdalena und Thomas zur Erkenntnis seiner Person. Diese neu gewonnene Einsicht wird anschließend in einem christologischen Bekenntnis der jeweiligen Dialogpartner zum Ausdruck gebracht.
Über die Form des Dialogs gelingt es dem Johannesevangelisten, den Weg der Wissensvermittlung für die Leser seines Evangeliums nachzuzeichnen. Zusammen mit den Figuren auf der Textebene gelangen sie stufenweise zur Erkenntnis der Person Jesu und zum christologischen Bekenntnis. Durch diese theologische Kommunikation betreibt der vierte Evangelist eine kommunikative Theologie mit dem Ziel, den Glauben zu reflektieren und zu vermitteln.
Bibliographische Angaben
- Reihe
- Neutestamentliche Abhandlungen, Band 54 (2009)
- Auflage
- 1. Auflage
- Erscheinungsdatum
- 15.01.2009
- Umfang
- XIV und 385 Seiten
- ISBN (gebunden)
- 978-3-402-11437-7
- Verlag
- Wissenschaft und Forschung










