Cover: Das Antiphonar von Grandmont

Spicilegium Friburgense. Subsidia · Band 23

Das Antiphonar von Grandmont

Ein Beispiel eremitischer Reformliturgien im 11./12. Jahrhundert

Von Alexander Zerfass

46,90 € inkl. MwSt. versandkostenfrei innerhalb Deutschlands

Lieferzeit: 2–3 Werktage

Direkt vom Verlag – seit 1720 in Münster.

Umfang337 Seiten
Erschienen2011
Formatkartoniert

Zu den bedeutenden spirituellen Reformströmungen des hohen Mittelalters zählt die eremitische Bewegung, die in Süd- und Westfrankreich ihren Höhepunkt im späten 11. Jahrhundert erteichte. Ausgebend von charismatischen Gründundungsgestalten bildeten sich aus Einsiedeleien Mönchskommunitäten oder gar ganze Ordensgemeinschaften neuen Zuschnitts. Ihr strenger Lebensentwurf verband Elemente traditioneller monastischer Kultur mir der sich am Evangelium sowie am altkirchlicben Einsiedlertum orientierenden Inspiration des Eremitismus. Das spezifische Profil eremitischer Ordensgründungen konnte nicht ohne Folgen für die Gestalt der hier gefeierten Liturgie bleiben. Dies gilt auch für das Antiphonar des Ordens von Grandmont, der auf die Eremitage des Stephan von Muret (ab 1076) zurückgeht und in den ersten Jahrhunderten nach seiner Gründung eine beachtliche Ausdehnung in Frankreich erreichte. Es ist nach ähnlichen, teilweise bereits in karolingischer Zeit (Agobard von Lyon, Amalar von Metz) formulierten Reformprinzipien gestaltet wie das Antiphonar der Kartause. Durch die vorliegende, mit einer ordensgeschichtlichen und liturgiewissenschaftlichen Einleitung versehene Edition der Texte des grammontensischen Reformantiphonars wird erstmals ein Teil der Ordensliturgie von Grandmont der wissenschaftlichen Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

Bibliographische Angaben

Auflage
1. Auflage
Erscheinungsdatum
01.01.2011
Umfang
337 Seiten
ISBN
978-3-402-13626-3
Format
kartoniert
Verlag
Wissenschaft und Forschung

Suchen Sie nach Titel, Autorin oder Autor, Reihe oder ISBN.