Cover: Das Elementar- und Volksschulwesen der Stadt Münster 1815–1908

Quellen und Forschungen zur Geschichte der Stadt Münster · Band 21

Das Elementar- und Volksschulwesen der Stadt Münster 1815–1908

Eine Fallstudie zu Modernisierung und Beharrung im niederen Schulwesen Preußens

Von Christoph Sturm

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Umfang330 Seiten
Erschienen2003
Formatgebunden

Der neue Band aus der Reihe „Quellen und Forschungen zur Geschichte der Stadt Münster“ zeichnet die Entwicklung der Elementar- und Volksschulen in der Stadt Münster im 19. Jahrhundert nach. Der Autor geht der Frage nach, welche strukturellen, bildungspolitischen und gesellschaftlichen Faktoren diese zentrale Institution bestimmten. Besondere Brisanz erhielt dabei die Frage „wem die Schule gehöre“, da in Münster nach der zweiten Eingliederung in den preußischen Staatsverband das bürokratische Schulmodell der preußischen Verwaltung auf die Vorstellungen von Schule seitens der katholischen Kirche trafen.
Daneben bestimmten die Probleme der Schulfinanzierung, der Lehrer- und Lehrerinnenausbildung, demographische Entwicklungen und nicht zuletzt die Sozialstruktur der Stadt wesentlich den konkreten Werdegang der einzelnen Schulen wie auch der gesamten städtischen Schullandschaft. Die Studie erlaubt nicht nur einen Blick zurück in die lokalen Schulverhältnisse des 19. Jahrhunderts, sondern beleuchtet auch Voraussetzungen und Hindernisse einer Modernisierung des Bildungswesens.

Bibliographische Angaben

Auflage
1. Auflage
Erscheinungsdatum
20.11.2003
Umfang
330 Seiten
ISBN
978-3-402-06645-4
Format
gebunden
Verlag
Verlag für Regionalgeschichte

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