
Forum Sozialethik · Band 22
Grenzgänge der Ethik
Hrsg. von Josef Becker, Sebastian Kistler, Max Niehoff
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Was bedeuten drängende gesellschaftliche Herausforderungen wie Globalisierung, Digitalisierung oder die dramatischen Klimaveränderungen für die Ethik? Wie verhält sie sich zu der mit diesen Herausforderungen verbundenen Renaissance von „Grenzen“ und deren gleichzeitiger Dynamisierung? Wie geht sie mit diesen Herausforderungen um? Welchen Beitrag zur intellektuellen Annäherung an diese Phänomene können ethische Reflexionen leisten? Welche Mittel stehen der Ethik aus ihrem eigenen Repertoire zur Verfügung?
Diesen Fragen geht der Sammelband mit Beiträgen aus Christlicher Sozialethik, Angewandter Ethik und Politischer Theorie nach. Die Autorinnen und Autoren formulieren dabei unter dem Stichwort „Grenzgänge der Ethik“ ein vielstimmiges und vielfältiges Programm. Damit wird der Versuch unternommen, Perspektiven für eine Ethik zu formulieren, die sich von ihren Gegenständen anfragen lässt. Als Denkform ist die Ethik selbst bereit, sich zu verändern – ohne den Anspruch kritischer Urteilsfähigkeit in Bezug auf gesellschaftliches und politisches Handeln preiszugeben. Die Auseinandersetzung mit Grenzen ist dabei keineswegs zufällig. Sie sind sowohl Gegenstand ethischer Untersuchungen als auch Bestandteil des analytischen Instrumentariums der Ethik. Die „Grenzgänge der Ethik“ stehen demnach für ein Projekt, das angesichts tiefgreifender gesellschaftlicher Veränderungen der Verknüpfung von Inhalt und Form ethischen Denkens Rechnung trägt.
Bibliographische Angaben
- Reihe
- Forum Sozialethik, Band 22 (2020)
- Auflage
- 1. Auflage
- Erscheinungsdatum
- 07.09.2020
- Umfang
- 238 Seiten
- ISBN (kartoniert)
- 978-3-402-10654-9
- Verlag
- Wissenschaft und Forschung












