
Gesellschaft für Westfälische Wirtschaftsgeschichte. Kleine Reihe · Band 39
Jan Freiherr von Ledebur und sein Gut Crollage im „Wirtschaftswunder“
Ein Pionier des Ökolandbaus
Von Florian Paprotny
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Jan Freiherr von Ledebur (1931–2016) übernahm 1955 die Leitung des Gutes Crollage, das sich seit Jahrhunderten im Besitz der Familie befand. Die Übernahme des Gutes fiel in eine Zeit massiver Umbrüche. Während die westdeutsche Landwirtschaft einen rasanten Rationalisierungs- und Intensivierungsprozess durchlief, wurde auf Crollage das frühe Experiment einer biologisch-dynamischen Bewirtschaftung gewagt, ohne sich dabei jedoch notwendigen Modernisierungsmaßnahmen zu verschließen. In der vorliegenden Arbeit wird die Umstellung des Gutes anhand der betriebswirtschaftlichen Unterlagen und Geschäftskorrespondenzen nachgezeichnet, bis zum Verkauf des Gutes 1969 und dem Ende der Ägide Jan von Ledeburs. Gleichzeitig wird die Frage nach den Beweggründen Jan von Ledeburs gestellt, der durch sein Engagement zu einem Pionier des Ökolandbaus werden sollte.
Bibliographische Angaben
- Reihe
- Gesellschaft für Westfälische Wirtschaftsgeschichte. Kleine Reihe, Band 39 (2025)
- Auflage
- 1. Auflage
- Erscheinungsdatum
- 01.08.2025
- Umfang
- 120 Seiten
- ISBN (kartoniert)
- 978-3-402-28682-1
- ISBN (E-Book)
- 978-3-402-28683-8
- Verlag
- Verlag für Regionalgeschichte
- Maße
- 14,8 × 21 cm



