
Corpus Catholicorum · Band 44
Johannes Gropper: Briefwechsel II
1547–1559
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„Dies vorauszuschicken halte ich für geboten: Die heilige Kirche und den katholischen Glauben habe ich ein Leben lang verehrt. Auch bin ich nach Kräften und geistigem Vermögen mit Gottes Hilfe stets ihr Beschützer und Verteidiger gewesen.“ So eröffnet der seit Herbst 1558 als Deutschland-Berater Pauls IV. tätige Johannes Gropper, drei Monate vor seinem Tod der Häresie angeklagt, im Januar des Folgejahres eine zweite der römischen Inquisition vorgelegte Apologie, die noch zu seiner vollständigen Rehabilitierung führt. Ein vom 1. März datierter Dankesbrief Bischof Bernhards von Münster erreicht den Adressaten schon nicht mehr: begleitet von der persönlichen Reverenz des Papstes und tief betrauert von der deutschen Kolonie wird der große Kölner Theologe, Seelsorger und Kirchenpolitiker 14 Tage später fern seiner niederrheinischen Wirkungsstätte zu Grabe getragen.
Bibliographische Angaben
- Reihe
- Corpus Catholicorum, Band 44 (2006)
- Auflage
- 1. Auflage
- Erscheinungsdatum
- 18.01.2006
- Umfang
- 828 Seiten
- ISBN (Paperback)
- 978-3-402-03458-3
- Verlag
- Wissenschaft und Forschung
- Maße
- 1,7 × 2,4 cm













