Cover: Magdalena von Wied-Runkel

Magdalena von Wied-Runkel

Fiktives Tagebuch einer evangelischen Äbtissin

Von Ingrid Stübecke

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Direkt vom Verlag – seit 1720 in Münster.

Umfang35 Seiten
Erschienen2026
Formatkartoniert

Magdalena von Wied-Runkel wird 1537 Äbtissin in Nottuln. Sie gilt als evangelische Äbtissin im katholischen Münsterland. Das ehemalige Kloster war 1493 in ein freiweltliches Damenstift umgewandelt worden. Im benachbarten Münster, der Residenzstadt des Fürst­bischofs, ist zwei Jahre zuvor die „Täuferzeit“, ein blutiges Kapitel der Kirchengeschichte, zu Ende gegangen. Die Veröffentlichung der Thesen Martin Luthers liegt zwanzig Jahre zurück. Es erfordert ein Eintauchen in die Kirchengeschichte, um zu beantworten, ob Magdalena von Wied-Runkel der evangelischen Konfession zuzuordnen ist. Es sind keine Quellen vorhanden, die
belegen, ob sie ihr Amt aus eigener Motivation ausgeführt hat. Ein Blick in ihre Familiengeschichte gibt Aufschluss über die Orientierung der Familie im kirchlichen Bereich. Es gibt kein Bild von Magdalena von Wied-Runkel und es ist nichts Persönliches über sie bekannt. Darum erscheint sie in dem „fiktiven Tagebuch“ als Fragende und Suchende. Als Frau bekleidet sie ein geistliches Amt und übernimmt eine verantwortungsvolle Aufgabe in einer Zeit, in der Männer das Geschehen in Kirche und Gesellschaft bestimmen.

Bibliographische Angaben

Auflage
1. Auflage
Erscheinungsdatum
20.07.2026
Umfang
35 Seiten
ISBN (kartoniert)
978-3-402-25256-7
ISBN (E-Book)
978-3-402-25257-4
Verlag
Publikumsverlag
Maße
12,5 × 19 cm

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