
Schriften des Instituts für Regionalgeschichte und Katholizismusforschung · Band 6
NS-Zeit und Nachkriegsjahre in Vechta im Spiegel einer Pfarrchronik
Aufzeichnungen von Pfarrer Joseph Hermes und Hauptlehrer Georg Windhaus. Mit Beiträgen zum biographischen und zeitgeschichtlichen Kontext. Unter Mitarbeit von Gertrud Arkenau, Willi Baumann und Peter Sieve
Hrsg. von Michael Hirschfeld, Maria Anna Zumholz
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Die katholische Gemeinde in Vechta, dem Zentrum des Oldenburger Münsterlandes, stand während des NS-Regimes in vielfacher Weise unter schwerem Druck. Um die Ereignisse jener Zeit für die Zukunft festzuhalten, verfassten der Pfarrer Joseph Hermes und der pensionierte Hauptlehrer Georg Windhaus nach Kriegsende eine handschriftliche Chronik über die Jahre 1934 bis 1948. Dieser Dokumentation kommt eine erhebliche zeitgeschichtliche Bedeutung zu, nicht zuletzt deshalb, weil die Lokalzeitung infolge der Gleichschaltung seit 1936 nicht mehr über das kirchliche Leben berichtete und nach Kriegsende für mehrere Jahre nicht erscheinen konnte. Im vorliegenden Band wird die Vechtaer Pfarrchronik erstmals vollständig ediert, kommentiert und in den zeitgeschichtlichen Kontext eingeordnet. Begleitende Beiträge befassen sich unter anderem mit den Persönlichkeiten der Verfasser und mit der Stadtgeschichte unter den Bedingungen eines totalen Staates. Zwar machte die Gleichschaltung vor Vechta nicht Halt, doch lässt sich für die Stadt durchaus eine besondere Entwicklung in der NS-Zeit feststellen. Mehr dazu in diesem Buch.
Bibliographische Angaben
- Reihe
- Schriften des Instituts für Regionalgeschichte und Katholizismusforschung, Band 6 (2025)
- Auflage
- 1. Auflage
- Erscheinungsdatum
- 05.06.2025
- Umfang
- 397 Seiten, mit Abbildungen
- ISBN (gebunden)
- 978-3-402-24993-2
- Verlag
- Verlag für Regionalgeschichte




