
Jerusalemer Theologisches Forum · Band 29
»Überall und immer« – »nur hier und jetzt«
Theologische Perspektiven auf das Spannungsverhältnis von Partikularität und Universalität
Hrsg. von Thomas Fornet-Ponse
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„Überall und immer“ oder „nur hier und jetzt“? Können einzelne Ereignisse universale Geltung beanspruchen? Diese Grundfrage des Spannungsverhältnisses von Universalität und Partikularität ist dem Christentum von Beginn an eingeschrieben – denn dieses behauptet die universale Bedeutung der partikularen Person Jesus von Nazaret. Zudem ist diese Person in der partikularen Geschichte der Bundesgeschichte Gottes mit seinem Volk Israel verwurzelt. Daraus ergibt sich eine Vielzahl von Fragen, von denen zahlreiche in Lehrveranstaltungen des 41. Theologischen Studienjahres behandelt wurden. Einige dieser Perspektiven sind im vorliegenden Band versammelt: beginnend mit biblischen Einsichten zu Schuld und Strafe, den Kyrostexten sowie der paulinischen Rede vom „Christus“ über systematisch-theologische Überlegungen zur Sichtbarkeit der Kirche, Ansätzen einer Geschichtstheologie, dem Zusammenhang von Offenbarungs- und Religionstheologie sowie den Menschenrechten bis hin zu Beiträgen zum rabbinischen Judentum und der islamischen Philosophie.
In der Verbindung dieser unterschiedlichen Perspektiven zeigt sich das Potential einer interdisziplinär arbeitenden Theologie, wie sie im Theologischen Studienjahr Jerusalem praktiziert wird.
Bibliographische Angaben
- Reihe
- Jerusalemer Theologisches Forum, Band 29 (2016)
- Auflage
- 1. Auflage
- Erscheinungsdatum
- 08.09.2016
- Umfang
- 222 Seiten
- ISBN (kartoniert)
- 978-3-402-11031-7
- Verlag
- Wissenschaft und Forschung












