
Lectio Albertina · Band 7
Vernunft und Glück
Die Lehre vom „intellectus adeptus“ und die mentale Glückseligkeit bei Albert dem Großen
Von Loris Sturlese
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Gegenstand der Untersuchung ist die Lehre des Albertus Magnus vom erworbenen Intellekt (intellectus adeptus). Der Intellektus adeptus stellt diejenige Gestalt des menschlichen Geistes dar, in der alles Erkennbare erkannt und damit jegliches Wissen erworben wurde. Ein Geist, der sich auf diese Weise alles Wissbare angeeignet hat, ist glücklich. Um welche Form der Glückseligkeit es sich hierbei handelt, hängt wesentlich davon ab, wie man den Vorgang des Wissenserwerbs selbst interpretiert. Loris Sturlese tritt in seiner Deutung von Alberts Theorie des intellectus adeptus einer Interpretation entgegen, die den Wissenserwerb in Form einer mystischen Vereinigung versteht. Vielmehr, so lautet seine zentrale These, hat man den Vorgang der Wissensaneignung als fortschreitende intellektuelle Vervollkommnung auf dem Weg des wissenschaftlichen Studiums zu interpretieren, der dann eine philosophische Deutung menschlichen Glücks korrespondiert.
Bibliographische Angaben
- Reihe
- Lectio Albertina, Band 7 (2007)
- Auflage
- 1. Auflage
- Erscheinungsdatum
- 13.07.2005
- Umfang
- 32 Seiten
- ISBN (Paperback)
- 978-3-402-04896-2
- Verlag
- Wissenschaft und Forschung













