
Beiträge zur Geschichte der Philosophie und Theologie des Mittelalters · Band 79
Zugänge zum Selbst
Innere Erfahrung in Spätmittelalter und Früher Neuzeit
Von Christian Rode
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Die vorliegende Studie tritt einem weitverbreiteten Vorurteil über die Genese der Moderne entgegen: Es besagt, dass das Mittelalter die Epoche der Metaphysik und Ontologie sei, während erst die Neuzeit eine Wende hin zur Erkenntnistheorie, zur Philosophie des Bewusstseins und der Selbstgewissheit vollzogen habe. Dagegen erweist sich, dass zum einen bereits im Mittelalter die Selbsterkenntnis und -gewissheit eine zentrale Stellung innehaben. Zum anderen ist Metaphysik, insbesondere eine Modus-Ontologie, deren Wurzeln bis ins 13. Jahrhundert zurückreichen, von entscheidender Bedeutung für Descartes‘ Cogito und mithin für das epistemologische Projekt der Neuzeit.
Bibliographische Angaben
- Reihe
- Beiträge zur Geschichte der Philosophie und Theologie des Mittelalters, Band 79 (2015)
- Auflage
- 1. Auflage
- Erscheinungsdatum
- 30.07.2015
- Umfang
- XI und 516 Seiten
- ISBN (kartoniert)
- 978-3-402-10290-9
- Verlag
- Wissenschaft und Forschung










