
Corpus Catholicorum · Band 47
Mary Ward und ihre Gründung Teil 3
Quellentexte bis 1645
Hrsg. von Sr. Ursula Dirmeier
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Mary Ward (1585–1645) gehört zu den bedeutendsten Frauen des 17. Jahrhunderts. Als englische Katholikin schuf sie auf dem europäischen Festland einen Frauenorden nach dem Vorbild der Gesellschaft Jesu. Seine wichtigsten Ziele waren die Erziehung der Mädchen und die Bildung der Frauen. Mitglieder aus neun Nationen wurden in England, Saint-Omer, Lüttich, Köln, Trier, Rom, Neapel, Perugia, München, Wien und Pressburg tätig. Die Freiheit von der Klausur und die Unterstellung der Schwestern unter eine zentrale Vorgesetzte, die nur dem Papst verantwortlich war, führte zur Unterdrückung der Gemeinschaft. Die Untersuchung der Inquisition wegen des Verdachtes auf Häresie endete mit einem Freispruch. Dennoch durfte Mary Ward von 1749 bis 1909 nicht als Gründerin benannt werden. Der Seligsprechungsprozess für diese Frau, die die Klarheit und den Mut einer Prophetin mit absoluter Treue zur Kirche verband, ist eingeleitet. Mit der Veröffentlichung der Originaltexte ist ein solides Fundament für die weitere Forschung gelegt.
Bibliographische Angaben
- Reihe
- Corpus Catholicorum, Band 47 (2007)
- Auflage
- 1. Auflage
- Erscheinungsdatum
- 13.12.2007
- Umfang
- VI und 559 Seiten
- ISBN
- 978-3-402-03461-3
- Format
- gebunden
- Verlag
- Wissenschaft und Forschung








