Cover: Josef Negwer (1882–1964)

Arbeiten zur schlesischen Kirchengeschichte · Band 22

Josef Negwer (1882–1964)

Der letzte deutsche Generalvikar des Erzbistums Breslau

Von Konrad Hartelt

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Umfang240 Seiten
Erschienen2012
FormatPaperback

Diese Biographie über Josef Negwer (1882–1964) schließt eine Forschungslücke zur letzten Phase des ehemaligen deutschen Erzbistums Breslau. Negwer, der Geheimsekretär von Georg Kardinal Kopp und Adolf Kardinal Bertram, der beiden großen Kardinalsgestalten auf dem Breslauer Bischofsstuhl, wäre an sich schon wegen dieser wichtigen Vertrauensstellung biographiewürdig. Seine weiteren Ämterübernahmen im Ordinariat Breslau – wie Schul- und Bildungsreferent, Offizial und Generalvikar – machten ihn neben dem Bischof zur wohl wichtigsten Gestalt im kirchlichen Ämtergefüge Breslaus vor 1945. Dies unterstreicht diese Biographie durch Einblicke in interne kirchliche Verwaltungs- und Entscheidungsabläufe, beleuchtet z.B. den persönlichen Umgang Adolf Kardinal Bertrams mit seinem Generalvikar und anderen Ordinariatsmitgliedern. Negwers Aufenthalte und Tätigkeiten von 1946 bis 1964 in Erfurt und Görlitz sind ein Kapitel der Schicksale vertriebener Geistlicher des Erzbistums Breslau und des späteren Breslauer Restbistums Görlitz.

Bibliographische Angaben

Auflage
1. Auflage
Erscheinungsdatum
03.05.2012
Umfang
240 Seiten
ISBN
978-3-402-10180-3
Format
Paperback
Verlag
Wissenschaft und Forschung
Maße
14,8 × 21 cm

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