
Jahrbuch für Antike und Christentum. Ergänzungsbände. Kleine Reihe · Band 8
Directa ad decessorem
Ein kirchenhistorisch-philologischer Kommentar zur ersten Dekretale des Siricius von Rom
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An der Wende vom 4. zum 5. Jahrhundert wird in den Dekretalien der römischen Bischöfe deutlich, dass diese im Westen, aber auch im Osten des Römischen Reiches zunehmend einen primatialen Anspruch erheben. Die älteste überlieferte Dekretale ist die nach ihren Anfangsworten benannte Directa ad decessorem aus dem Jahr 385, die Siricius von Rom an Himerius von Tarragona sandte und darin verschiedene gemeinde- und klerikerdisziplinäre Anfragen beantwortete. Die Untersuchung widmet sich diesem zentralen Text und analysiert ihn erstmals unter kirchenhistorischer und philologischer Perspektive. So werden Form und Stil des Briefes vor dem Hintergrund der Rezeption des Römischen Rechts analysiert, bevor der Kommentar zu den einzelnen Kapiteln des Briefes im Hauptteil der Arbeit folgt und die Bestimmungen in die historische Entwicklung des frühen Kirchenrechts einordnet. Eine abschließende Zusammenfassung stellt den Text in die römische Bischofsgeschichte, um so zu einer Gesamtschau der Bedeutung des Siricius für die Entwicklung des römischen Primats zu gelangen.
Bibliographische Angaben
- Reihe
- Jahrbuch für Antike und Christentum. Ergänzungsbände. Kleine Reihe, Band 8 (2011)
- Auflage
- 1. Auflage
- Erscheinungsdatum
- 29.11.2011
- Umfang
- VIII und 337 Seiten
- ISBN (gebunden)
- 978-3-402-10915-1
- Verlag
- Wissenschaft und Forschung















