
Orbis antiquus · Band 38
Die Bedeutung und Berechnung der Empfängnis in der Astrologie der Antike
Von Katrin Frommhold
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Bereits in den Anfängen der Individualastrologie verspürten die antiken Astrologen den Wunsch, ihre Prognosen nach dem Zeitpunkt der Konzeption als dem eigentlichen Beginn des menschlichen Lebens zu richten.
Die Untersuchung übersetzt und analysiert alle Texte griechischer und römischer Autoren zur Empfängnishoroskopie: So wurde die Frage diskutiert, ob die Konstellation zum Zeitpunkt der Empfängnis oder der Geburt den entscheidenden Einfluss auf das menschliche Leben ausübt. Zudem sind verschiedene Anleitungen überliefert, mit denen ein Empfängnishoroskop berechnet werden sollte, und es existierten zahlreiche Methoden, nach denen die antiken Astrologen die Dauer der Schwangerschaft bestimmten und zugleich die Lebensfähigkeit der Neugeborenen prognostizierten.
Plutarch überliefert uns das einzige Beispiel für die Praxis der Konzeptionshoroskopie: das Empfängnis- und Geburtshoroskop des Romulus.
Bibliographische Angaben
- Reihe
- Orbis antiquus, Band 38 (2004)
- Auflage
- 1. Auflage
- Erscheinungsdatum
- 09.11.2004
- Umfang
- VIII und 296 Seiten
- ISBN (Paperback)
- 978-3-402-05417-8
- Verlag
- Wissenschaft und Forschung














