
Reformationsgeschichtliche Studien und Texte · Band 174
Ideal und Praxis
Bischöfe und Bischofsamt im Heiligen Römischen Reich 1570-1620
Von Wolfgang Weiß, Peter Weiß Hrsg. von Markus Wriedt
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Mit „Ideal und Praxis“ war die Tagung überschrieben, die aus Anlass des 400. Todestages des Würzburger Fürstbischofs Julius Echter von Mespelbrunn (reg. 1573–1617) durchgeführt wurde. Ihr Ziel war es, nicht nur diese geradezu idealtypische Bischofsgestalt der katholischen Reform und Gegenreformation, sondern vor allem die weiterreichende Fragestellung „Bischöfe und Bischofsamt im Heiligen Römischen Reich. 1570–1620“ in den Blick zu nehmen. Der gleichnamige Sammelband dokumentiert diese Tagung.
Die einzelnen Beiträge erschließen die Impulse zur Erneuerung des Bischofsamtes ebenso wie die kirchenpolitischen Koordinaten der geistlichen Staaten und ihrer Repräsentanten – der sog. Reichskirche – im Beziehungsgeflecht von Kurie, Kaiser und Reichsständen unter den Bedingungen der konfessionellen Systemkonkurrenz in der Ära zwischen dem Konzil von Trient (1563) und dem Dreißigjährigen Krieg (1618). Weitere Aspekte sind: die Bedeutung der Weihbischöfe im Prozess der Neuprofilierung des katholischen Bischofsamtes, die bischöflichen Repräsentations- und Lebensformen sowie das Agieren der Bischöfe als Wirtschaftspolitiker oder gar Unternehmer. Ausführlich wird ein brisantes Thema jener Zeit behandelt, nämlich die Rolle der Bischöfe bei den sich verschärfenden Hexenverfolgungen.
Bibliographische Angaben
- Reihe
- Reformationsgeschichtliche Studien und Texte, Band 174 (2019)
- Auflage
- 1. Auflage
- Erscheinungsdatum
- 29.11.2019
- Umfang
- XII und 373 Seiten
- ISBN (gebunden)
- 978-3-402-11609-8
- Verlag
- Wissenschaft und Forschung













