Cover: Reichsstift und Reformation

Reformationsgeschichtliche Studien und Texte · Band 180

Reichsstift und Reformation

Fürstäbtissin Anna II. von Quedlinburg zwischen Landesherrschaft, Reich und religiöser Erneuerung (1517–1580)

Von Erik Richter

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UmfangX und 778 Seiten
Erschienen2024
Formatgebunden

Die Einführung der Reformation im Quedlinburger Reichsstift wird in dieser Arbeit in einem umfassenden Sinne auf der Makro-, Meso- und Mikroebene untersucht. Dabei wird das komplexe Zusammenspiel der Fürstäbtissin mit dem Kaiser, dem Reich und seinen Institutionen, anderen Reichsständen, dem Schutzvogt, dem Quedlinburger Rat, den Geistlichen und den Untertanen betrachtet. Die Reformation „von unten“ durch die Untertanen wird mit den Reformationen „von oben“ durch die Fürstäbtissin und ihren Schutzvogt in einer neuen, multiperspektivischen Weise kombiniert. Ein besonderer Fokus liegt auf der „Reformationsäbtissin“ Anna II., einer Gräfin zu Stolberg-Wernigerode. Die Arbeit beleuchtet, wie sie die mit der Reformation verbundenen Chancen und Risiken handhabte, und untersucht vielfältige Aspekte ihrer Herrschaft wie ihre Hofhaltung, die Titulatur, Netzwerke im Stiftskapitel und ihr Engagement auf den Reichstagen.

Erik Richter (geb. 1984) studierte von 2004 bis 2011 an der Universität Magdeburg im Magisterstudiengang Geschichte, Soziologie und Politikwissenschaft; Promotion 2022. Bis 2023 als wissenschaftlicher Mitarbeiter tätig, arbeitet er seitdem für das werdende „Museum Stiftsberg“ in Quedlinburg.

Bibliographische Angaben

Auflage
1. Auflage
Erscheinungsdatum
22.07.2024
Umfang
X und 778 Seiten
ISBN
978-3-402-11621-0
Format
gebunden
Verlag
Wissenschaft und Forschung

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