
Orbis antiquus · Band 56
Dynamiken der Briefform bei Hieronymus
Von Gina Derhard
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Der Kirchenvater Hieronymus (ca. 347–419/420) hat ein vielseitiges und umfangreiches Briefkorpus hinterlassen. Seine Briefe enthalten häufig Anspielungen auf andere Gattungen und stehen exemplarisch für einen besonderen Reichtum an diversen Formen. Diese Vielfalt wirft Fragen nach den Dynamiken der Briefform auf – und nach Wegen ihrer Beschreibbarkeit.
Gina Derhard beschäftigt sich mit literarischen Form- und Gattungsfragen, indem sie die Fülle der in den jeweiligen Brief inkorporierten generischen Formen aufzeigt. So setzt sich die Autorin zur Aufgabe, das Vielgestaltige und zugleich Unklassifizierbare der Hieronymus-Briefe zugänglich zu machen.
Dazu werden sogenannte Gattungsmodi herausgearbeitet und beschrieben. Es wird untersucht, wie diese im Brief zur Anwendung kommen und vom Sprecher reflektiert werden. Die Analyse angrenzender Phänomene ergänzt die Untersuchungen der Modi. Beide Dimensionen erlauben neue Rückschlüsse auf das Zusammenspiel von Modus und Gattung und ergänzen gegenseitig den Blick auf die Dynamiken der Briefform bei Hieronymus.
Bibliographische Angaben
- Reihe
- Orbis antiquus, Band 56 (2021)
- Auflage
- 1. Auflage
- Erscheinungsdatum
- 01.04.2021
- Umfang
- X und 375 Seiten
- ISBN (kartoniert)
- 978-3-402-14467-1
- Verlag
- Wissenschaft und Forschung









