Cover: Über das Unsagbare sprechen

Orbis antiquus · Band 55

Über das Unsagbare sprechen

Formen der Theologie in Plotins Enneaden

Von Benedikt Krämer

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Umfang397 Seiten
Erschienen2020
Formatkartoniert

Die henologische Metaphysik ist das Herzstück der Philosophie Plotins. Als Neuplatoniker vertritt Plotin emphatisch die strikte Transzendenz des (über)göttlichen Einen. Das höchste Prinzip, das nach plotinischem Verständnis „jenseits von allem“ steht, kann weder denkend noch sprachlich erfasst werden, sondern ist „wahrhaft unsagbar“. Dennoch spricht Plotin in nahezu jeder seiner 54 Schriften über das Eine und gebraucht dabei eine Vielfalt von Aussageformen – Analogien, Negationen und eminent-positive Zuschreibungen. Diese Spannung verlangt nach einer Erklärung.

Benedikt Krämer unternimmt in seiner Dissertation „Über das Unsagbare sprechen“ eine umfassende Untersuchung der verschiedenen theologischen Sprechweisen in Plotins Enneaden aus historischer und systematischer Perspektive.

In einem ersten Schritt wird die Entwicklung der theologischen Sprechweisen in der mittelplatonischen Philosophie betrachtet. Anschließend erfolgt die Untersuchung der theologischen Formen in Plotins Enneaden. Dabei wird zum einen geklärt, wie Plotin die Sprechweisen, die sich im Mittelplatonismus vor dem Hintergrund einer Theologie entwickeln, für seine henologische Metaphysik adaptiert. Zum anderen wird die Funktion der verschiedenen theologischen Formen im Rahmen plotinischen Philosophierens beleuchtet.

Bibliographische Angaben

Reihe
Orbis antiquus, Band 55 (2020)
Auflage
1. Auflage
Erscheinungsdatum
07.07.2020
Umfang
397 Seiten
ISBN (kartoniert)
978-3-402-14465-7
Verlag
Wissenschaft und Forschung
Maße
15,5 × 23 cm

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